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Systematische Unterrichtsentwicklung in Niedersachsen Diese Fortbildungsmaßnahme, an der auch die Realschule Haren teilnimmt, wird von der Landesschulbehörde organisiert. Dreh- und Angelpunkt der „Systematischen Unterrichtsentwicklung“ ist die Reform der Unterrichtsarbeit mit der doppelten Zielsetzung, zum einen die Schülerinnen und Schüler zeitgemäßer und effektiver als bisher zu qualifizieren sowie zweitens durch die Kultivierung neuer Lernformen eine spürbare Entlastung für die verantwortlichen Lehrkräfte zu erreichen. Methodentraining, Kommunikationstraining, Teamentwicklung sowie die konsequente Förderung des eigenverantwortlichen Arbeitens und Lernens der Schülerinnen und Schüler im Unterricht sind die besonderen Markenzeichen der „Systematischen Unterrichtsentwicklung“. Zur Umsetzung dieses Reformkonzepts erhalten die betreffenden Schulkollegien vielfältige Unterstützung: Training, Materialien, Vorträge und praktische Innovationsberatung für Steuerungs-, Klassen- und Fachteams.
Teamentwicklung steht im Vordergrund Die Klassen 6a,b und haben an zwei Tagen (jeweils 4 Unterrichtsstunden) im Rahmen der systematischen Unterrichtsentwicklung ihre Teamfähigkeit analysiert und hoffentlich verbessert. Zuerst wurden gemeinsam Vorteile der Partner- und Gruppenarbeit gegenüber Einzelkämpfern erarbeitet, aber dann auch einstimmig anhand eines großen Problemknotens festgestellt, dass gute Gruppenarbeit nur mithilfe von Regeln gelingen kann. Diese wurden in Teams gemeinsam entwickelt und anschließend an unterschiedlichen Themen (z.B. ein Gruppenwappen erstellen, Verben gliedern oder am Lernspiel „San Batu“) erprobt. Durch angemessene Reflexionsbögen kann jede durchgeführte Gruppenarbeit in kurzer Zeit von den Schülerinnen und Schülern selbst analysiert und weiter verbessert werden.
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