Das Fach Religion an der Realschule Haren / Ems

Der Religionsunterricht leistet einen wichtigen Beitrag für die Schule und für das Schulleben, der insbesondere bei der Persönlichkeitsbildung, der Konfliktlösung und im Einsatz für die schwächeren Mitglieder der Schulgemeinschaft zum Tragen kommt.

 

Durch Unterrichtsreihen wie „Miteinander leben“ oder „Verantwortung für die Schöpfung“ wird deutlich, dass der Unterricht nicht auf den Lernort Schule begrenzt bleibt, sondern auch die außerschulischen Lebenswirklichkeiten der Schülerinnen und Schüler berührt. Das soziale Handeln wird im Unterricht vor dem Hinterrund religiöser Inhalte reflektiert und soll als religiös geprägtes Bild von Gemeinschaft die Toleranz der Schülerinnen und Schüler untereinander fördern.

 

Unterstützt wird dieser Lernprozess zudem durch schulische Aktionen wie die Gestaltung von Gottesdiensten, dem Projekt „Judentum begreifen“ in dem Jahrgang 8 und der „Zeltkirche“ in den Abschlussklassen.

Kinder und Jugendliche wollen wissen, welche Religionen es gibt, worin Gemeinsamkeiten und Unterschiede bestehen. Sie wollen aber auch wissen, was sie selbst glauben sollen, was wahr und richtig ist. Das Projekt Judentum unterstützt u.a. diese Positionsfindung.

Die Kirche als Ort des gelebten Glaubens ist durch den Einsatz der Zeltkirche sowie der Gottesdienste in das Schulleben miteinbezogen.

Da Glaube und gelebte Kirche immer weniger im Erfahrungshorizont der Jugendlichen liegen, ist es unserer Schule ein Anliegen, beidem im Leben der Schülerinnen und Schüler Bedeutung zu geben.

 

Es ist in der heutigen Zeit nicht einfach, mit den großen Fragen des Lebens und der religiösen Vielfalt umzugehen.

Wir alle kennen die zerstörerischen Folgen von Intoleranz und Fanatismus, aber auch von Gleichgültigkeit und Beliebigkeit. Deshalb ist es wichtig, dass die Schule Kindern und Jugendlichen einen verstehenden Zugang zu religiösen Weltdeutungen und Lebensweisen erschließt, ihnen hilft, einen eigenen Standpunkt zu religiösen Fragen zu entwickeln und sie zu religiöser Toleranz und Dialogfähigkeit erzieht.

 

 

Leistungsmessung/ Leistungsbewertung im Fach Religion

 

40% der zu beurteilenden Leistungen sollen aus dem Bereich der schriftlichen Lernkontrollen erfolgen, 60% aus dem mündlichen Bereich.

Zu den mündlichen Leistungen zählen:

- Beteiligung am Unterrichtsgespräch

- mündliche Überprüfungen

- Mitarbeit in der Gruppe

- Präsentationen (Referate, Ergebnisse von Gruppenarbeit, …)

 

Anzahl der  Arbeiten:

 Zwei zensierte schriftliche Lernkontrollen sind pro Schuljahr verbindlich zu schreiben. Laut Beschluss der Fachkonferenzen kann an die Stelle einer dieser Lernkontrollen in den Klassen 7 bis 10 eine andere Form der Lernkontrolle treten, die schriftlich zu dokumentieren und mündlich zu präsentieren ist.

 

In Ausnahmefällen kann von dieser Regelung abgewichen werden.

 

 

 

Zurück zur Startseite