| Das Fach Physik an der Realschule Haren / Ems | ||
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Um Schülerinnen und Schüler zur Bewältigung von Lebenssituationen und rationalen Entscheidungsprozessen zu befähigen, haben wir es uns im Physikunterricht zur Aufgabe gemacht, natürliche Phänomene aus der Lebenswelt zu beschreiben, zu analysieren, wenn nötig zu deuten und wenn möglich, Erkenntnisse zu formulieren und gegebenenfalls in mathematische Formeln zu fassen. Neben der Aufgabe, mit Schülerinnen und Schülern ein gesichertes Grundwissen zu erarbeiten und physikalische Begriffe einzuführen, möchten wir Neugierde, Interesse und Handlungsbereitschaft wecken und über die Schuljahre erhalten. Die ausgewählten Themenbereiche sind unter Berücksichtigung der Bildungsstandards (Beschlüsse der KMK/16.02.2004), in Absprache mit den Fächern Chemie, Biologie und Mathematik sowie den Gegebenheiten vor Ort im Arbeitsplan der Schule festgelegt (siehe Anlage/ Stoffverteilungsplan/ Physik). Die Inhalte ermöglichen es,, physikalische Fragestellungen zu erkennen, begründete und überprüfbare Vermutungen zu formulieren, mögliche Lösungswege mit Hilfe physikalischer Kenntnisse und Denkweisen aufzuzeigen, Experimente zu planen, durchzuführen und auszuwerten, Erkenntnisse zu formulieren und Ergebnisse zu präsentieren. Gewonnene Erkenntnisse und Lösungswege werden von Schülerinnen und Schülern diskutiert und evaluiert. Dabei kommt den neuen Medien als Instrument der Informationsbeschaffung und –verarbeitung eine entscheidende Rolle zu. Schülerinnen und Schüler werden befähigt, erworbenes physikalisches Wissen in entsprechenden Situationen adäquat anzuwenden. Entscheidende Voraussetzung, um das Gelernte auch anzuwenden und in andere Bereiche übertragen zu können, ist die selbstbestimmte und handelnde Auseinandersetzung mit Lerngegenständen unter physik-spezifischen Aspekten und in konkreten lebensweltlichen und alltagsbezogenen (oft auch technischen) Zusammenhängen. Handlungsorientiertes und kooperatives Lernen stehen bei der Erarbeitung der Inhalte im Vordergrund. Dadurch führt der Physikunterricht Schülerinnen an grundlegende naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen heran. Diese bestehen insbesondere darin, den Zusammenhang zwischen Experiment und Theorie deutlich zu machen, naturwissenschaftliche Erkenntnisse durch Hypothesenformulierung und Hypothesenüberprüfung zu gewinnen und dadurch Vorhersagen zu ermöglichen. Die adäquate Anwendung dieser Verfahren befähigt zu einem Verstehen und einer Verständigung über Physik. Besonders für die Vermittlung eines wissenschaftsgerechten Verständnisses von Physik ist die Einsicht von zentraler Bedeutung, dass naturwissenschaftliche Aussagen auf der Grundlage und im Wechselspiel von Experiment und Theorie zustande kommen. Die daraus resultierenden naturwissenschaftlichen Aussagen sind Bedingungsaussagen, die bei der Einbettung naturwissenschaftlicher Erklärungen in die Lebenswelt unabdingbar sind. In der fünften und sechsten Klasse werden sowohl Inhalte der Physik als auch der Chemie im naturwissenschaftlichen Unterricht von einer Lehrperson unterrichtet, wobei an Inhalte und Methoden des Sachunterrichts angeknüpft wird.. Nach der Vorstellung der naturwissenschaftlichen Räume, der Sicherheitsbelehrung, dem Kennenlernen der Grundregeln beim Experimentieren und der Besprechung der Heftführung werden Unterrichtsinhalte vorgestellt (s. Anlage) und besprochen. Der Wahlpflichtkurs Physik wird ab der 9. Klasse angeboten und dient der Erweiterung und Vertiefung physikalischer Themenbereiche. Schülerinnen und Schüler werden an der inhaltlichen Gestaltung des Kurses beteiligt und bringen ihre Wünsche, Vorstellungen und Interessensgebiete mit ein. Das Experimentieren unter verschiedenen Fragestellungen steht neben der Messwerterfassung und Auswertung der Messdaten unter Einbeziehung der neuen Medien im Vordergrund. Die Erfassung nichtelektrischer Größen (Licht-, Temperatur-, Schall-, Druckänderungen,...), deren Umwandlung in elektrische Signale sowie deren Verarbeitung in elektronischen Schaltungen bilden neben der technischen Umsetzung von Energieumwandlungen (wie: Brennstoffzelle, Fotovoltaik, galvanische Elemente, Thermoelement, Solarkollektor, Solarkocher) einen Schwerpunkt des Kurses. Auf Exkursionen und durch Betriebserkundungen in verschieden Betrieben vor Ort erfahren Schülerinnen und Schüler die praktische Umsetzung physikalisch-technischer Kenntnisse im Großen und erkennen deren Nutzen. Leistungsmessung/ Leistungsbewertung für Chemie Die zu beurteilenden Leistungen ergeben sich aus dem Bereich der schriftlichen Lernkontrollen, dem mündlichen Bereich und weiteren fachspezifischen Leistungen. Zu den mündlichen und fachspezifischen Leistungen gehören:
Anzahl der Arbeiten: Zwei schriftliche Lernkontrollen sind pro Schuljahr verbindlich. Bei mehrstündigem Unterricht kann eine dritte Lernkontrolle geschrieben werden. Laut Beschluss der Fachkonferenz kann an die Stelle einer dieser Lernkontrollen in den Klassen 7-10 eine andere Form der Lernkontrolle treten, die schriftlich zu dokumentieren und mündlich zu präsentieren ist.
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