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„Mobbing - nicht mit uns"!
Ein Präventionsprojekt für die Schüler und Schülerinnen der 7. Klassen |
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„Wir haben nichts getan!“. Das behaupteten alle Mitschüler von Luisa, die aus dem Mobbing ihrer Klassenkameraden keinen anderen Ausweg als den Selbstmord sah. Glücklicherweise existierte Luisa nur auf der Bühne und konnte anschließend wieder ihre Rolle ablegen. Den Schülern und Schülerinnen der 7. Klassen war jedoch mit der kleinen Theateraufführung einiger Mitschülerinnen aus der 6c sehr deutlich geworden, wie Mobbing funktioniert und wohin es im schlimmsten Falle führen kann. Damit es nicht so weit kommt, drehte sich in den Projekttagen vom 18. – 20. Mai alles um das Thema „Mobbing“. Was bedeutet denn eigentlich dieses Modewort, mit dem doch alle so schnell bei der Hand sind, wenn sie sich irgendwie schlecht behandelt fühlen? Was führt dazu, dass Schüler gemobbt werden und wie kann das aussehen? Woran kann man vielleicht erkennen, dass ein Schüler zum Mobbing-Opfer geworden ist? Diese und viele weitere Fragen beschäftigten die Schüler/innen der Klassen 7a, 7b und 7c, ihre Klassenlehrer/innen, Frau Rosen, Herr Goldschmidt und Frau Nerger und Frau Feldker als Beratungslehrerin. Unterstützt wurden sie dabei von Frau Paulinyi und Frau Frese vom Präventionsteam der Polizeiinspektion Emsland und von Theaterpädagogen des TPZ Lingen. Während die beiden Polizistinnen insbesondere auf Mobbing im Internet und über das Handy eingingen und auch die möglichen Konsequenzen für die Täter aufzeigten, versuchten die Theaterpädagogen durch szenisches Spiel ein Gefühl dafür zu vermitteln, was es heißt, Opfer oder Täter zu sein. Wie fühlt es sich an, ignoriert oder verspottet zu werden? Was mache ich, wenn alle etwas gemeinsam unternehmen und ich nicht informiert werde? Auch wenn es nur ein Rollenspiel war, so spürten doch alle, dass solche Verletzungen nicht spurlos an einem vorbei gehen. Am letzten Tag ging es dann vor allem um das Verhindern von Mobbing und um Möglichkeiten, aus der Opferrolle herauszukommen. Bleibt zu wünschen, dass unsere Schüler/innen aktiv werden und es nicht zulassen, dass aus ihrer Klassengemeinschaft jemand ausgegrenzt wird.
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