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Patenschaftskonzept der Realschule Haren / Ems |
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Aller Anfang ist schwer … Sie sind die Kleinen am großen Schulzentrum und fühlen sich in den ersten Wochen der 5. Klasse angesichts der vielen neuen Eindrücke und einer Flut von Informationen oft hilflos und überfordert. Die besorgten Eltern fragen sich, ob ihr Kind das alles schaffen könne und wie es den Wechsel vom Schutzraum Grundschule an dieses Zentrum verkraften soll. Wer hilft den Neuen über die ersten Hindernisse und Hürden an der Realschule hinweg? Die Lösung liegt in einem von Beratungslehrern entwickelten Patenkonzept, das bereits an vielen Schulen erfolgreich eingesetzt wird. … Paten können ihn erleichtern! Patenteams (4 bis 5 Schüler/innen) der 9. Klassen übernehmen für die Dauer eines Schuljahres die Betreuung einer der neuen 5. Klassen. Die „Großen“ helfen den „Kleinen“, die ersten Hindernisse und Hürden an der neuen Schule zu nehmen und stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Patenarbeit kann z. B. bei folgenden Fragen helfen: - Wo ist mein neuer Klassenraum, wo sind die Fachräume und wo die Toiletten? - Wo können wir in den Pausen spielen, wo dürfen wir uns nicht aufhalten? - Wie liest man den Vertretungsplan? Was bedeuten die Abkürzungen darauf? - Wo gibt es Kreide, Landkarten, andere Unterrichtsmaterialien? - Wo finde ich „meinen“ Bus? - Was mache ich wenn, ich Ärger mit Klassenkameraden oder mit älteren Schülern habe? Patenarbeit verbessert das Schulklima durch - schnelle Integration der neuen Schüler - Informationsvermittlung durch Mitschüler - Abbau von Schwellenangst - Konfliktvermittlung und Streitschlichtung - Förderung eines höflichen, hilfsbereiten Umgangs miteinander - Aufbau von Verständnis und Verantwortungsbewusstsein Patenarbeit bedeutet Gewinn für beide Seiten: - Paten lernen, ihr Projekt inhaltlich zu planen. - Sie entwickeln soziale Kompetenzen. - Ihr Einsatz als Pate wird positiv auf dem Zeugnis und auf einer Urkunde vermerkt, d. h. Paten können bei Bewerbungen eine zusätzliche wichtige Qualifikation vorweisen. Patenarbeit bedeutete ab dem Schuljahr 2005/2006: - Einführung des Patenschaftsmodells durch Frau Vorjans und Frau Martens - Auswahl von 15 Patenkandidaten aus 27 Bewerbern (Losentscheid) - Treffen der Paten außerhalb der Unterrichtszeit (in 14-tägigem Abstand) zur Vorbereitung und Begleitung des Projekts - Kennenlernen von Paten und Patenklassen am Schnuppertag – also schon vor Beginn des Schuljahres - Mitgestaltung des Schuleinführungsgottesdienstes - intensive Begleitung der neuen 5. Klassen während der ersten Schultage, besonders in den Pausen - Präsenz am Busbahnhof - permanente Ansprechbarkeit während verabredeter Pausenzeiten - Spielestunden vor den Ferien - ansatzweise Ausbildung zu Konfliktberatern und Streitschlichtern
Patenarbeit heißt für das Schuljahr 2010/2011: - Fortsetzung einer Arbeit, die von allen Beteiligten als sinnvolle Hilfe im Schulleben angesehen wird - mit neuen Teams für „neue“ Schüler und Schülerinnen!
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Paten
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